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Beat of the Week: Kirche 2.0 – Das erste soziale Netzwerk

Bistum Osnabrück Eine Online-Kampagne der ganz besonderen Art startete das Bistum Osnabrück. Um das angestaubte Image der katholischen Kirche loszuwerden, wagte Bischof Bode den Schritt in die digitale Welt. Nun heißt es Kirche 2.0: Auf www.das-erste-soziale-netzwerk.de überrascht Bode mit einer Videobotschaft, in der er die Idee hinter der Kampagne erklärt. Für ihn ist die Kirche das „echte“ erste soziale Netzwerk, da sie seit mehr als 2.000 Jahren Gleichgesinnte verbindet. Auch die Riesenanzahl an Followern sei wohl kaum zu überbieten. Dass „die 10 Gebote“ auch weiterhin ihre Anwendung finden, zeigt eine Werbeanzeige im Ebay-Stil, die vom Bistum auf verschiedenen Newsportalen im Einzugsgebiet geschaltet wird.

So sprechen die Katholiken die Menschen genau dort an, wo sie gerne sind: gemütlich zuhause vor dem PC. In seiner Ansprache ruft Bischof Bode dazu auf, sich mit der Kirche zu „befreunden“, seine Statusupdates während der Gottesdienste zu verfolgen und zu kommentieren: Interaktive Gottesdienste für die Couch zu Hause statt langer Predigten auf harten Kirchenbänken. Das Bistum erhofft sich dadurch, neue Zielgruppen zu erreichen. Allen voran jene Menschen, die sich der katholischen Kirche nicht direkt zugehörig fühlen, sich aber für deren Inhalte interessieren.

Neben Facebook, Twitter, Flickr & Co. hat der Bischof die Blogosphäre für sich entdeckt. Als „Bibo“ schreibt er im Bistumsblog regelmäßig über seine Erfahrungen. Damit hat das Bistum Osnabrück nicht nur sein Image aufpoliert, sondern beherbergt auch den ersten bloggenden Bischof Deutschlands. Verantwortlich für die Kampagne ist die Agentur A&B FACE2NET in Berlin.

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> Autor

Stefanie Promm

Bei F&H dreht sich für mich alles um das Thema Ernährung. Im Food & Beverages Team schaffe ich kulinarische Highlights für die Medien. Immer häufiger fordert dabei auch die Lebensmittelbranche innovative Kommunikationskonzepte und kreative PR-Maßnahmen im Web 2.0. Den digitalen Beat bringe ich von zu Hause mit. Dort wird mir schon längst gezwitschert, was die anderen gerade machen. Wer jetzt mit wem befreundet ist und was in der Welt so los ist, erfahre ich natürlich über Facebook. Social Media haben mich geprägt und sind – sowohl privat als auch beruflich – aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.

 

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