Beat of the Week:”Facebook – des Anwalts Spion”
Facebook entwickelt sich immer mehr zu einer wichtigen Beweisquelle in Scheidungsfällen. Anwälte suchen zunehmend in Social Networks nach brauchbaren Informationen, die sie vor Gericht gegen die Kontrahentenseite vorbringen können. Die hohe Bereitschaft der Nutzer, detaillierte persönliche Infos online preiszugeben, wird heute bereits von den meisten Scheidungsanwälten ausgenutzt.
Facebook gilt mit 400 Millionen Nutzern als das weltweit aktivste Kommunikationsnetzwerk. Jedes zweite Mitglied besucht es täglich, um zu sehen, was “Freunde” auf der weiten Welt – oder in den eigenen vier Wänden – treiben.
Eine 35-jährige Britin fand über Facebook heraus, dass sich ihr Ehemann von ihr trennt. Eine 28-jährige beendete ihre Ehe, nachdem sie herausfand, dass ihr Mann eine Affäre mit einer anderen Frau im Internet hat, die er nie getroffen hat.
Vorsicht ist insbesondere bei Fotos, Status-Meldungen sowie Einträgen auf Fanseiten und einer Pinnwand geboten. Angaben auf Fanseiten sind nachträglich vom Betreffenden nicht mehr zu ändern oder zu löschen. Status-Meldungen geben Aufschluss, wo eine Person wann und vor allem mit wem sie dort war. Ein launiges Party-Bild in den Armen einer/s Anderen kann da schnell zum Verhängnis werden.
Facebook ist dabei der unangefochtene Spitzenreiter unter den Netzwerken. Auf dem Social Network gehen die Leute am großzügigsten mit ihren Daten um und teilen am meisten über ihr persönliches Leben mit. Ganz aktuell hat auch der berüchtigte Social Media Examiner einen spannenden Beitrag zum Thema veröffentlicht.