2013 08.03
17:21

Smart here, smart there, smart everywhere

Brot und Spiele – ist das, wonach sich die Menschheit immer noch sehnt? Nichts anderes als das Internet bietet heute grenzenlose Möglichkeiten dafür. Das Netz ist eine unermessliche Unterhaltungsquelle, das mittlerweile unseren Alltag prägt. Doch brauchen wir wirklich immer und überall einen Zugang zum Internet? Wenn man sich die Entwicklung der IT-Trends anschaut, lautet die Antwort auf diese Frage „ja“. Nachdem das Surfen unterwegs mittels sämtlicher internetfähigen Mobilgeräte selbstverständlich geworden ist, wird der „Smartization“-Trend weiterentwickelt und auch in das Wohnzimmer übertragen. Schon im Jahr 2006 hat Steve Jobs gespürt wohin der Wind weht und den Anfang der Smart-TV-Ära gesetzt. Nach dem großen Erfolg von iTunes kam Apple auf die Idee dem Kunden noch mehr Unterhaltung in einem neuen Maßstab anzubieten und zwar in den eigenen vier Wänden. So kam das sogenannte Apple TV auf die Welt.

    

Was ist Apple TV? 

Ganz große Unterhaltung in einer ganz kleinen Box – so Apple über das Apple TV. Was genau versteckt sich aber in  dem kleinen Gerät? Das Apple TV ist eine Set-Top-Box, also ein Fernseh-Zusatzgerät, das als Abspielgerät für iTunes-Inhalte sowie für eigene Festplatten-Inhalte aller iOs-Gadjets dient. Angeschlossen an den HD Fernseher soll das Apple TV zuhause mehr Unterhaltung bringen. Dank der kleinen Box kann sich der Nutzer auf die Coach entspannen,  seine digitale Mediensammlung durchstöbern und die Inhalte aussuchen, die auf den Fernseher in HD Format gestreamt werden sollen. Die Idee dahinter:  Noch mehr Unterhaltung nach eigenem Geschmack und zwar in einer höheren Qualität. Was könnten aber die Konsequenzen davon sein? Auf jeden Fall wird dadurch die parallele Internetnutzung vorangetrieben und möglicherweise eine neues Nutzungsverhalten beim Zuschauer erzogen. Das „bloße“ Fernsehen mit seinem Angebot aus gebündelten Inhalten wird dadurch immer unattraktiver für die Nutzer, die lieber selber ein eigenes Fernsehprogramm gestalten. 

 

Zukunftsaussichten

Doch ist das Smart-Angebot für den Zuschauer anreizend genug? Mittlerweile bieten auch Fernseher-Hersteller internetfähige Smart-TV-Geräte. So kann man neben dem üblichen Fernsehprogramm über den Fernseher  im Netz surfen, sämtliche Apps nutzen und die Werbepausen zum Checken von E-Mails oder Interaktion mit Freunden nutzen. Allerdings  verzeichnen alle Anbieter ziemlich heftige Verluste, was den Erfolg des Konzeptes unter Frage stellt. Ob das Angebot für die Zuschauer so attraktiv wie erwartet ist bleibt unklar. Laut Gerüchte hat sich Apple auch an die Entwicklung eines iTVs gemacht, der voraussichtlich im Herbst 2013 auf dem Markt kommen soll. Wie gelungen aber das nächste Projekt des Silicon Valley Unternehmens sein wird, kann man angesichts der aktuellen Marktlage schwer vorhersagen. Wir sind gespannt! 

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