2015 10.11
17:07

Tools für Online-Konferenzen auf dem Prüfstand

In unserer täglichen PR Arbeit für Kunden fallen oftmals die unterschiedlichsten Anfragen an: So beispielsweise die Organisation von Online-Meetings. Wir haben uns damit beschäftigt mit welchem Dienst man Online-Meetings umsetzen kann und welche Features welcher Anbieter bietet. Los geht es mit dem 1&1 zu Online-Konferenzen!

 

Es gibt eine Reihe von Anbietern mit denen man Online-Meetings umsetzen kann. Je nach Teilnehmerzahl, Anforderungen und Budget bietet sich eine breite Auswahl an. Neben klassischen Dienstleistern, die eine Online-Konferenz komplett organisieren und umsetzen, haben wir uns vor allem mit preisgünstigen Alternativen auseinandergesetzt, die relativ einfach selbst organisiert und aufsetzt werden können.

 

Skype

Im letzten Jahr war es mit Skype nur möglich eine Gruppenkonferenz mit bis zu neun Teilnehmern aufzusetzen. Empfohlen wird allerdings, diese nur mit maximal fünf Teilnehmern umzusetzen. Dieses Jahr gab es nun ein Update dazu. Gruppenanrufe sind nun mit bis zu 25 Teilnehmern möglich. Auch müssen Teilnehmer keinen Skype-Account besitzen, da sie mit Skype-Guthaben auf ihrem Handy oder Festnetz angerufen werden können. Vorteil an Skype ist, dass es einfach zu handhaben und dabei kostengünstig ist. Für professionelle Videokonferenzen eignet sich Skype allerdings weniger, da der Teilnehmerrahmen begrenzt ist und auch Features wie Chat-Funktionen oder Desktop-Sharing nicht möglich sind.

 

Join.me

Unser Lieblingsfeature bei join.me ist die Möglichkeit einen Link zu erstellen, den man versenden kann, um eine Präsentation bzw. seinen Desktop zu teilen. Dies ist schnell und einfach zu handhaben! Das ist besonders hilfreich, wenn man eine Online-Konferenz über das Telefon, beispielsweise über die eigene Konferenzleitung der Agentur, abhält und dafür Inhalte mit den Teilnehmern teilen möchte. Um eine größere Online-Konferenz mit Teilnehmern (bis zu 50 oder 250 Personen) abzuhalten, bieten sich verschiedene Abonnements, die mit 20 bis 25 Dollar pro Monat noch relativ preisgünstig sind.

 

Google Hangout

Gruppenanrufe mithilfe von Google Hangout sind auf bis zu zehn Teilnehmer beschränkt. Das Tool bietet jedoch auch die Möglichkeit über Hangouts on Air die Anrufe für mehr Personen zugänglich zu machen und über Youtube zu streamen. Mit der Aktivierung von Google+ Premium-Funktionen, kann man die Teilnehmerzahl auf 15 Personen erhöhen. Um Google Hangout zu nutzen, muss ein Google + Account vorhanden sein.

 

WebEx

WebEx ist eine etablierte Plattform für Online-Meetings und Webinare. Es gibt einen kostenlosen Zugang mit eingeschränkten Features sowie einen Premium-Account, der 77 Euro für bis zu 100 Teilnehmer und einen weiteren für 292 Euro für 500 Teilnehmer bietet. WebEx ist cloudbasiert und man muss daher keine extra Software auf dem PC installieren. WebEx ist relativ einfach zu handhaben, bietet verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise eine Chat-funktion, das Teilen des Desktops und das Festlegen von Moderatoren. Zudem können sich Teilnehmer über Kamera oder nur telefonisch einwählen.

 

Kostenlose Apps

 

Meerkat

Diese App ist nur über Smartphone oder Tablet zugänglich. Die Bedienung ist leider etwas kompliziert und das Streamen der Videos hat bei Testversuchen oftmals nicht funktioniert.

Periscope

Ist eine App, die ebenfalls nur über Smartphone oder Tablet zugänglich ist, allerdings ist die Bedienung relativ einfach. Auch das Streamen von Videos hat einwandfrei funktioniert.

 

Für beide Apps gilt, dass es keine Zuschauerbeschränkung gibt. Es könnte daher jeder Nutzer der App das Video ansehen, Kommentare schreiben und dadurch das Seminar stören. Die Videoqualität wäre für ein professionelles Webinar für den Kunden weniger angemessen und daher nicht zu empfehlen.

Und was lernen wir daraus?

 

Man kann sagen, dass alle diese Services für Online-Gruppenkonferenzen genutzt werden können. Je nach den unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen, die eine Online-Konferenz bieten soll, muss abgewogen werden, welcher Anbieter am besten passt. Qualität, Auswahl der Funktionen und Preis entscheiden über die Wahl des richtigen Anbieters. 

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