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Projektmanagement 2.0 mit Wunderkit

Quelle: 6Wunderkinder

Das Berliner Start-up 6Wunderkinder startet nun die Beta-Phase seines Produktivitäts-Tools Wunderkit – einer Erweiterung der bereits bekannten Plattform Wunderlist. Das Besondere: Wunderkit nutzt Funktionen aus Twitter und Facebook, um mit anderen Personen an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Interessenten erhalten für 90 Tage einen Testzugang zu allen Funktionen. Wer den Service darüber hinaus in Anspruch nehmen möchte, muss eine Gebühr zahlen, dessen Höhe noch nicht feststeht. Wann die finale Version erscheinen wird steht noch in den Sternen.

Neben Erleichterungen in Administration und Organisation von Aufgaben steht die Interaktion mit anderen Personen im Vordergrund. Anwender können sich per Facebook- oder Twitter-Konto anmelden und „Bekannte“ aus anderen Social Networks als Kontakte hinzufügen. Die einzelnen Projekte können privat, öffentlich oder für einen bestimmten Nutzerkreis freigegeben werden. Zusätzlich zu jedem Projekt können User auch relevante Aufgaben und Notizen anlegen, die auf Wunsch für alle sichtbar sein können.

Die zentrale Drehscheibe für die Verwaltung der Projekte, Aufgaben und Notizen ist ein eigenes Dashboard, wo zudem die Nachrichten anderer Benutzer als Live-Feed angezeigt werden. So lässt sich leicht der Fortgang eines Projektes nach verfolgen. Ähnlich wie bei Facebook besteht auch hier die Möglichkeit öffentliche Nachrichten zu kommentieren oder zu „liken“.

Fazit:
Wunderkit ist sicher nicht die Neuerfindung des Rades, aber die Verknüpfung von Projektmanagement mit sozialen Netzwerken klingt vielversprechend. Ob sich Wunderkit jedoch gegen andere Collaboration-Lösungen wie Sharepoint durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.
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> Autor

Enrico Stephan

Seit September 2011 verstärke ich das Technologie-Team bei F&H. Social Media ist längst fester Bestandteil meines Privatlebens geworden und auch aus meinem beruflichen Alltag sind Blogs, Facebook, Twitter und Co. nicht mehr wegzudenken. Das Spannende für mich ist, wie Social Media nicht nur unseren Alltag, sondern vor allem PR und Unternehmenskommunikation nachhaltig verändert und welche neuen Möglichkeiten sich in der Kommunikation daraus ergeben – der Beat gibt die Geschwindigkeit vor.